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News

OBERASBACH - ALTENBERG: REDNITZBRÜCKE WIEDER UNTER SPANNUNG

Nach umfangreichen Umbau- und Instandsetzungsarbeiten ist die Rednitzbrücke zwischen Oberasbach und dem Stadtgebiet Nürnberg/Fürth seit Mitte Dezember wieder für den Verkehr freigegeben.

Die zweifeldrige Spannbetonbrücke im Zuge der Staatsstraße 2245 macht einen unscheinbaren Eindruck, doch die Verkehrssituation während der Bauarbeiten zeigte, wie wichtig das Bauwerk, welches zwei der vier Fahrspuren der Straße beheimatet, für den örtlichen Verkehr ist. Täglich wird die 70 m lange Brücke von ca. 30.000 Fahrzeugen überfahren (zum Vergleich: die BAB A73 bei Nürnberg/Fürth passieren täglich ca. 70.000 Fahrzeuge).

Dementsprechend groß war auch der Arbeitsumfang am Bauwerk selbst. Die Brücke musste infolge des stark angestiegenen Verkehrs nicht nur instand gesetzt, sondern auch umfassend verstärkt werden. So wurde neben einer neuen Abdichtung, einer neuen Fahrbahn, dem Austausch der Übergangskonstruktion und der Erneuerung der Kappen inklusive der dazugehörigen Aufbauten (Schutzplanken, Masten und Geländer) auch eine Überbauverstärkung durch eine nachträglich anbetonierte Stegverbreiterung hergestellt. In den neuen Anbauteilen wurden überdies vier verbundlose Spannglieder angeordnet, um den hohen Verkehrslasten auch zukünftig gerecht zu werden.

Besonders spektakulär war hierbei sicherlich die Technologie, mit welcher die Stegverbreiterung hergestellt wurde. Die Brücke überspannt neben der Rednitz auch deren Überflutungsbereich sowie ein angeschlossenes Schutzgebiet, sodass zur Einrüstung lediglich eine hängende Gerüstkonstruktion als Trag- und Arbeitsgerüst infrage kam. Hierzu wurden Bohrungen durch die im Überbau liegenden Hohlkörper geführt und das Gerüst von diesem abgehangen. Der Beton wurde durch insgesamt 116 durch Höchstdruckwasserstrahlen hergestellte Überbauöffnungen an Ort und Stelle befördert.

Ein komplexes Aufgabenfeld mit vielen Randbedingungen war jedoch nicht nur die Herstellung der Verstärkungsmaßnahmen. Infolge dessen mussten auch die sonst recht überschaubaren Bauabläufe der regulären Instandsetzung neu überdacht werden. So konnten die Abdichtungsarbeiten und alle darauf folgenden Prozesse erst beginnen, nachdem das Traggerüst zurückgebaut war. Doch dank einiger Anstrengungen und viel koordinativer Arbeit erstrahlt das 42 Jahre alte und neu gestärkte Bauwerk nun in neuem Licht und konnte dem Verkehr kurz vor Weihnachten wieder übergeben werden.