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News

BV Ersatzneubau Kirchenbrücke Flöha

Die Große Kreisstadt Flöha (Landkreis Mittelsachsen) bekommt einen modernen Ersatzneubau für die aus dem vorletzten Jahrhundert stammende, zweifeldrige Natursteingewölbebrücke über den gleichnamigen Fluss Flöha. Bis zum Beginn der Arbeiten für den Neubau Anfang November letzten Jahres war die alte Brücke in Betrieb und diente als wichtige Verbindungsstraße (B180) für Alle die aus Richtung Osten in die Stadt wollten.

Nun ist die einzige Querung des Flusses im Stadtgebiet für ein Jahr gesperrt. Doch die Arbeiten für den Ersatzneubau gehen gut voran, sodass Ende 2020 die neue Brücke planmäßig wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. An die alte Bogenbrücke erinnert nichts mehr, sie wurde Anfang des Jahres vollständig abgebrochen. Parallel dazu liefen bereits die Spezialtiefbauarbeiten für die Herstellung von temporären Baugrubenverbauten und den neuen Großbohrpfählen, auf welchen die neue Brücke später sicher gründen wird. Besonders anspruchsvoll waren die Gründungsarbeiten für den neuen Brückenpfeiler direkt in Flussmitte. Dort musste zeitweise dem Fluss Vortritt gewährt werden, wenn es zu kurzzeitigen Überschwemmungen in Folge kleinerer Frühjahrshochwasser kam. Doch auch diese Phase wurde erfolgreich überstanden und seit März lief der eigentliche Brückenbau mit der Herstellung der Unterbauten. In optischer Anlehnung an die bereits bestehende Hochwasserschutzwand, welche nach dem Jahrhundert-Hochwasser 2002 neu errichtet wurde, um die Stadt besser vor solchen Ereignissen zu schützen, bekommen die Widerlager eine luftseitige Oberflächenstruktur mittels Matrizenschalung, welche einem Natursteinmauerwerk ähnelt und sich somit optimal an den Bestand anpasst.

Mit der Errichtung des Traggerüstes wurde Anfang Juli ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht. Eine Konstruktion aus 1 Meter hohen Stahlträgern überspannt, aufgeteilt auf zwei Felder mit jeweils ca. 20 m Spannweite, den Fluss und soll so die Lasten des neuen Betonüberbaus im Bauzustand aufnehmen und in den Baugrund ableiten.

Bei der Herstellung des Ortbetonüberbaus werden zusätzlich noch Spannglieder mit nachträglichem Verbund eingebaut. Dadurch wird die Querschnittsgeometrie des Überbaus verringert bzw. schlanker und zusätzliche Durchflusskapazitäten für etwaige Hochwasser werden geschaffen.

Wenn weiterhin alles planmäßig verläuft, dann wird bereits Ende August der Überbau betoniert. Der Einbau der ca. 450 m³ Beton, aber auch alle anderen Arbeiten können quasi Live über unsere Baustellenwebcam verfolgt werden.