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Bauwerks- und Brückeninstandsetzung

Instandsetzung der Nicolaibrücke, Meißen

Im Zuge des Hochwasserschutzprogrammes wurde die Brückenkonstruktion der Nicolaibrücke neu hergestellt. Die alte Brücke wurde mittels Betonsäge in 4 Segmente zerteilt. Die Teilstücke wurden durch einen 180 t-Mobilkran ausgehoben und zum Zerlegen auf ein Zwischenlager gebracht. Um die gewünschte Höhe für die neue Stahlbrücke zu erreichen, wurden die Widerlager abgebrochen und in der neuen, einer für den Hochwasserschutz gerecht werdenden Höhe neu hergestellt. Schwerpunkte waren dabei u.a., dass viele Medien z.B. Fernwärmerohre, Telekomkabel, Fernmeldekabel sowie Niederstrom und Leitungen der öffentlichen Beleuchtung umverlegt oder bauzeitlich stillgelegt werden mussten.

Durch die beidseitig angrenzenden Bestandsgebäude konnten die Arbeiten nur mit erhöhter Vorsicht durchgeführt werden.

Im September 2017 konnte dann die neue 22 to schweren Stahlbrücke (Länge 15 m, Breite ca. 2,70 m) in einem Stück eingehoben werden. Damit sichert die neue Brücke einen ungehinderten Durchfluss, auch bei einer „HQ 100“.

    Hauptmengen:
  • 120 m Sicherung von Leitungen
  • 70 m³ Lösen von Erdstoff für Baugrube
  • 100 m³ Aufnahme und Entsorgung von Frostschutzschicht
  • 300 m²Aufnahme von Pflasterflächen
  • 32 m³ Betonabbruch
  • 50 m³ Herstellung von Beton
  • 13 St. Blockstufen versetzen
  • 27 St. Einbau von neuen Betonfertigteilen
  • 17 m² Herstellung Naturstein-Vormauerung
  • 68 m Herstellung Geländer
  • 71 m² Herstellung Asphaltfläche
  • 55 m² Herstellung Pflasterdecke mit Betonpflaster
  • 170 m² Herstellung Pflasterdecke mit Natursteinpflaster
  • Ausführungszeit: 06/2017 - 12/2017
  • Bausumme: ca. 422.000 €
  • Auftraggeber: Stadt Meißen
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